Sehenswürdigkeiten im Shanghai-Lexikon

Eine der wohl bekanntesten und größten Attraktionen von Shanghai ist wohl das siebenstöckige „Long-Hua-Pagode, das noch aus der Song-Dynastie stammt. Aber auch das Long-Hua-Kloster ist allein schon wegen seiner drei Meter hohen Statue, die das Abbild Buddhas zeigt, sehenswert. Bewundernswert und eindrucksvoll ist auch der „Bund“, eine Uferpromenade bestehend aus 52 Häusern in unterschiedlichen Architekturstilen. Dessen Panorama kann man am besten von dem bekannten Jin-Mao-Gebäude aus bewundern. Der Jin-Mao-Turm wurde von 1994 bis 1998 gebaut. Mit seinen 421 Metern Höhe und 88 Stockwerken gilt er als dritthöchstes Gebäude in Shanghai. Übertroffen wird diese Höhe nur durch das Shanghai World Financial Centers mit einer Höhe von 492 Metern und dem Fernsehturm "Oriental Pearl Tower mit stolzen 468 Metern. Zweistöckige Holzhäuser und enge Gassen lassen den historischen Kern Shanghais erkennen. Der Basar und der berühmte Yu-Garten, der noch an das 16. Jahrhundert erinnert, sind viel besuchte und sehr beliebte Orte bei den zahlreichen Touristen. Den Jadebuddha-Tempel findet man südlich des Suzhou-Kanals. Der Tempel ist heute noch eine der wichtigsten Stätten mit sehr hoher religiöser Bedeutung. Wie der Name schon erahnen lässt bestehen die Buddhas aus reinem weißen Jade und wurden aus je aus einem Block angefertigt. Nach dem der Tempel bis 1980 geschlossen war, dient er heute als Ausbildungsstätte für Mönche. Obwohl Shanghai als eine der modernsten Städte Chinas zählt, findet man noch zahlreiche andere Sehenswürdigkeiten die man bei einer Reise nach Shanghai unbedingt besichtigen sollte. So kann man sich sicher sein, dass Shanghai immer eine Überraschung bereithält.

Filme aus und über Shanghai

Im Rahmen einer großen Teehaus-Veranstaltung konnten die Chinesen bereits 1896 die ersten bewegten Bilder genießen. Das erste Kino des Landes wurde 12 Jahre später in Shanghai eröffnet. Kinofilme zu sehen, so wie wir es heute kennen, waren in den 30er Jahren ein sehr wichtiger Bestandteil der Kultur von Shanghai. Da sehr viele Einwohner aus dem Ausland stammen waren hauptsächlich Filme aus Hollywood zu sehen. Eine dieser Filmproduktion aus Shanghai ist so zum Beispiel der Film „Sister Flower“ der 1933 in den Kinos anlief. Er handelt von Zwillingsschwestern, die getrennt voneinander ihr Leben lebten. Eine der Schwestern durfte ein Leben in Reichtum und Wohlstand führen, die andere musste Tag für Tag ihr Leben in ärmlichen Verhältnissen meistern. Durch diesen Film wurden die Unterschiede zwischen Stadtbewohnern und Bauern äußerst deutlich und prägte eine Vielzahl der Besucher. In den „Lianhua“Studios wurde der Film „Die Göttliche“ produziert. Hauptfigur des Filmes war eine Prostituierte, die hart um eine Ausbildung für ihren Sohn kämpfen musste, da durch die vielen Vorurteile über Prostituierte, dieser es nicht leicht hatte. Nachdem Shanghai allerdings von Japan besetzt wurde, schlossen sämtliche Filmstudios. Nur wenige Filmemacher konnten fliehen und neue Filme produzieren. Aufgrund dieser Ereignisse entstand der Film „Spring River Flows East. Er brachte den Einwohnern Shanghais das Kino noch näher als zuvor. Ein Film voller Schmerz, Trauer Wut und Enttäuschung über den Antijapanischen Krieg in Verbindung mit einer gescheiterten Ehe. Nach dem der Kommunismus die Macht übernahm, konnten die Shangheier Studios nicht mehr viel länger existieren.


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