Aufschwung im Shanghai-Lexikon

Im Laufe der Jahre wurde Shanghai zu einem wichtigen Zentrum in China und erlangte so innerhalb sehr kurzer Zeit weltweite Popularität. Von dieser profitiert die Stadt bis heute. Doch wie gelang es der Stadt eigentlich, sich zu einem solchen Zentrum zu entwickeln? Erst mit den 80er Jahren wurde der Stadt erneut die wichtigste Rolle für die Modernisierung des gesamten Landes zugewiesen. In erster Linie profitierte die Stadt so in Form der Industrieproduktion und der internationalen Investitionen. So wurde keiner anderen chinesischen Stadt soviel Geld zugeteilt wie Shanghai und diese wusste es natürlich effektiv einzusetzen. Als im Jahr 1990 die Sonderwirtschaftszone Pudong gegründet wurde, war auch der Grundstein für den Neuen Bund gelegt. Innerhalb der nächsten Jahre konnte sich die Stadt als Standort für die Entwicklung von Bio-, IT- und Mikroelektroniktechnologien behaupten und hat seitdem nun einmal auch einen gewissen Status in aller Welt. Mittlerweile fungiert sie als Sitz für die verschiedensten finanziellen Institutionen. Zudem befindet sich in der Stadt das höchste Gebäude Chinas. Das Shanghai World Financial Center ragt mir 492 Metern in den Himmel. Weltweit ist es die einzige Stadt, in der eine Magnetschwebebahn im öffentlichen Verkehr eingesetzt wird. Doch auch mit diesen rasanten Entwicklungen und Neuheiten in Shanghai blieben einige Probleme ungelöst. An erster Stelle müssen hier natürlich die Überbevölkerung und die Umweltbelastungen wie Smog und Lärmbelastung genannt werden. Im Jahr 1996 erklärte man Shanghai zu einer der am stärksten umweltgeschädigten Städte der Stadt. Mittlerweile muss man allerdings auch bemerken, dass eine Renaissance der verschiedenen sozialen Probleme beginnt. So sind es vor allem die Arbeitslosigkeit, der Drogenmissbrauch und eben auch die Prostitution, die ein steigendes Wachstum verzeichnen lassen.


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